Eine verbotene Liebe!

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Eine verbotene Liebe!

Beitrag von Dianara am Mo Mai 03, 2010 7:29 am

Hallo liebe User

Ich habe vor etwas längerer Zeit diese FanFiction geschrieben und seit dem ich hier angemeldet bin, überlege ich, ob ich es hier posten sollte. Nun habe ich mich dazu entschlossen, dies zu tun.
Ich bin sehr gespannt und nervös darüber, was ihr davon haltet und ob ihr überhaupt was dazu schreibt. Ich hoffe doch.
Na gut hier kommt das erste Kapitel.
Viel Spaß beim lesen!


Frankreich, Paris im Sommer des Jahres 1983.

Evangeline Dumbledore war ein hübsches und attraktives sechzehn jähriges Mädchen, mit langen dunkelbraunen Haaren und tiefschwarzen Augen. Jedoch war sie kein gewöhnliches Mädchen, sie war eine Hexe, eine richtige Hexe, genau wie ihre Eltern. (Wobei ihr Vater ein Zauberer war.)
Evangeline lebte mit ihrer Mutter in einer reinen Muggelgegend, Menschen ohne magische Fähigkeiten und ohne Ahnung, das es magie gibt. Was ihr nichts ausmachte, denn für sie waren es genauso Menschen mit Rechten wie sie auch, nur ohne magische Fähigkeiten. Ihren Freunde durfte sie von ihren Fähigkeiten leider nichts sagen, da es ein Gesetz zum Schutze der magischen Welt gab.
Ihren Vater hatte sie nie kennengelernt, er lebte in Schottland und betrieb dort eine Bar, mehr wollte sie nicht wissen, denn er hatte sich noch nie bei ihr oder ihrer Mutter gemeldet. Jedoch hatte sie Kontakt mit ihrem Onkel, sie liebte ihn so sehr und war mehr ein Vater, als es ihrer gewesen war.
Nach ihrem elften Geburtstag kam sie auf ein Internat für Hexerei und Zauberei, die Beauxbaton Akademie, dort wurden junge Hexen und Zauberer ausgebildet. An dieser Akademie wurde ihnen beigebracht, wie sie ihre Kräfte bewusst einsetzen konnten, und wie sie diese kontrollieren konnten. Ihre Fähigkeiten wurden so geschult, dass sie diese effizient einsetzten konnten.

Doch nun waren Ferien, eine Zeit, wo alle Schüler bei ihren Familien waren.

Evangeline war mit ihren Freunden im Kino. Es war ein wunderschöner sonniger Donnerstag, die Vögel sangen ihre Lieder, die Leute sonnten sich in der Sonne oder waren in den Freibädern.

Gegen Abend musste sich Evangeline von ihren Freunden verabschieden, viel früher als sie es sonst getan hatte, denn in der Stadt begann nun erst das Leben. Doch sie hatte es ihrer Mutter versprochen.

„Komm schon es ist doch erst neun.“, jammerte Quentin, ein kleiner dicklicher Junge mit wuscheligen braunen Haaren. Sie sahen aus, als wenn er eine Dauerwelle hätte, doch dem war nicht so.

„Ja ich weis, aber ich habe es meiner Mum versprochen.“, entgegnete Evangeline. Jaris hatte ihre Tochter schon die letzten zwei Wochen kaum gesehen und an dem Tag wollte sie mit ihr einen DVD-Abend machen, den sie schon lange nicht mehr gemacht hatten. Sie hatten sich mehrere Filme ausgeliehen, ihre Mutter wollte was leckeres zu Essen kochen und vielleicht sogar noch Muffins backen, wenn sie dazu noch Zeit hatte. Jaris hatte sich für den Tag extra freigenommen.

„Du bist sonst immer im Internat, wir sehen dich nur noch in den Ferien.“, Morgane war ihre beste Freundin, seit sie im Internat war, sahen sie sich nur noch in den Ferien. Doch nun wollte Evangeline schon so früh nach Hause.

„Wir treffen uns morgen wieder, versprochen.“, gelobte Evangeline und machte sich auf den Weg nach Hause.

Irgendetwas trieb sie an, sie wusste nicht was. Doch es war so stark das sie ihre Schritte beschleunigte.

Vorsichtig öffnete sie die Tür, die ganze Situation war sehr ungewöhnlich, die Stille im Haus jagte Evangeline eine Gänsehaut über den Rücken. Nichts war zu hören, kein Gesang von ihrer Mutter, nicht einmal das Radio war angeschaltet.

Es war Stille im Haus.

„Mum ich bin zu Hause.“, rief sie, doch es kam keine Reaktion.

„Mum, wo bist du?“, rief sie noch einmal, sie bekam Angst. Ihre Mutter müsste eigentlich zu Hause sein. Sie lief die Treppe hoch, lief aufgeregt durch jeden Raum, aber sie konnte ihre Mutter nicht finden. Schließlich wollte sie in den Keller schauen, der einzige Raum in dem sie noch nicht gesucht hatte. Die Tür stand bereits offen und das Licht war an.

„Mum bist du…..“, erschroken blieb sie stehen, als sie die Treppe runterschaute, denn dort unten lag ihre Mutter.

Evangeline konnte nicht glauben was sie sah. Nachdem die starre verflogen war, schrie sie ängstlich nach ihrer Mutter.

„MOM.“, schnell eilte sie die Treppe runter und fühlte den Puls ihrer Mutter, er war noch zu fühlen, jedoch sehr schwach.

Doch was sollte sie nun tun?

Ihre Mutter brauchte einen Heiler und keinen Muggelarzt.

Nur wie konnte sie einen Heiler erreichen?

Sie hatten sich nie erkundigt wie sie in ein Zaubererkrankenhaus gelangen konnten, immerhin wollten sie sich voll und ganz in die Muggelwelt intrigieren. Kleinere Verletzungen konnte ihre Mutter selber heilen. Sonstige Erkrankungen hatten weder sie noch ihre Tochter jemals gehabt.

„Ich muss erstmal einen Arzt holen, dann werde ich versuchen einen Heiler ausfindig zu machen.“, murmelte sie vor sich hin.

Ihre Mutter hatte sich ein Telefon zugelegt, da sie auch Muggel Freunde hatten und Evangeline in eine Muggel Grundschule gegangen war. Ihre Mutter hatte ihr allerdings niemals verheimlicht, was sie war, ihr aber immer wieder eingeschärft mit niemand über ihre Fähigkeiten zu sprechen und diese niemals anzuwenden.

„Wie war die verdammte Nummer noch mal?“, flüsterte sie verzweifelt und überlegte fieberhaft.

Endlich viel ihr ein das ihre Mutter immer einen Zettel in der Schublade hatte, auf welchem sie die wichtigsten Telefonnummern aufgeschrieben hatte.

„Ach ja die 18 war für die Feuerwehr“, erleichtert die Nummer endlich gefunden zu haben wählte sie mit zitternden Händen die Nummer.

„Notrufzentrale der ….“

„Meine Mum ist die Treppe runtergefallen, bitte helfen sie mir“, unterbrach sie den Mann am anderen Ende. Sie wollte nicht warten, bis er seinen ganzen Text aufgesagt hatte, da sie auch nicht wusste, wie lang dieser gewesen war.

„Wo wohnen sie?“, der Feuerwehr Mann hatte eine sehr beruhigende Stimme.

„Allèe Verte Nummer 11 mein Name ist Evangeline Dumbledore. Ihr Puls ist kaum zu fühlen“, erklärte sie ihm hektisch, doch sehr darauf bedacht deutlich zu sprechen.

„Ich schicke ihnen einen Krankenwagen“, erwiderte der Beamte der Einsatzleitstelle im ruhigen Ton.

Evangeline war mit den Nerven völlig am Ende, sie rannte zurück zu ihrer Mutter und versuchte sie wach zu bekommen.

„Mum ich bin`s Evangeline sag was. Hörst du mich, dann drücke meine Hand oder mach sonst ein Geräusch. Mum bitte verlass mich nicht.“, doch nichts half. Ihre Mutter sagte nichts, machte kein Geräusch und bewegte sich nicht. Weinend beugte sich Evangeline über sie und wollte sehen, ob sich ihre Augen bewegten,sie waren geschlossen.

Wenige Minuten später schellte es, Evangeline rannte zur Tür und riss dieselbige auf.

„Sie ist im Keller“, sagte sie ängstlich zu den Sanitätern und wies ihnen den Weg.

Als sie an der Unfallstelle ankamen, wurde ihre Mutter erst gründlich untersucht und dann auf die Trage gelegt, zum Krankenwagen getragen und mit Blaulicht und Sirene ins nächste Krankenhaus gebracht.

Es kam jedoch jede Hilfe zu spät, ihre Mutter starb im Krankenhaus, an ihren inneren Verletzungen.

„Miss Dumbledore es tut mir leid. Kann ich irgendwas für sie tun? Soll ich jemanden für sie anrufen?“, wollte ein Arzt von ihr wissen.

„Darf ich zu ihr?“, fragte sie ihn sehr leise. Sie war im Moment nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. Sie wollte nur noch zu ihrer Mutter um sich von ihr zu verabschieden und sich selber davon zu überzeugen, dass sie wirklich nicht mehr lebte.

„Ja das dürfen Sie“, er ging mit ihr ins Krankenzimmer. Die Krankenschwestern hatten bereits alle Geräte, die benötigt wurden, um Evangeline´s Mutter medizinisch zu versorgen, abgeschaltet und auch der Tubus und die Schläuche, die vom Tropf aus gingen, waren entfernt worden.

„Sie sieht aus, als wenn sie nur schlafen würde“, bemerkte sie, als sie das Zimmer betreten hatte.

„Ich werde sie nun mit ihr alleine lassen“, meinte der Arzt leise und legte ihr kurz tröstend die Hand auf ihre Schulter.

Unschlüssig stand sie an der Tür, sie konnte das alles noch nicht glauben. Sie wollte es nicht wahr haben, das sie nun weg war, das sie nie wieder kommen würde, sie nie wieder in den Arm nehmen würde, mit ihr reden, mit ihr lachen. Das alles soll nun vorbei sein?

Langsam ging sie auf das Bett zu.

„Mama ich bin`s Evangeline“, sie hoffte das sich der Arzt geirrt hatte und ihre Mutter jeden Moment wieder wach wurde. Immerhin war sie eine Hexe.

Sie wusste nicht, wie lange sie an dem Bett ihrer Mutter gesessen hatte, jedoch wurde es bereits hell, als sie das Krankenhaus verließ, um nach Hause zu gehen.
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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von coboldt am Sa Mai 08, 2010 2:45 pm

Ich finde es toll, sehr spannend. Ich hoffe wir bekommen bald mehr davon zu lesen
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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von Dianara am Di Mai 11, 2010 5:57 pm

Hallo ihr Lieben,hier kommt das zweite Kapitel und ich würde mich echt freuen, wenn ich eure Meinung dazu lesen würde. Bitte!

Kapitel 2

Ohne Jaris Dumbledore war das Haus ruhig und erdrückend einsam gewesen, es waren immer Geräusche von ihr zu hören. Ob es Staubsaugen war, das Radio das immer an war. Oder sie war am singen. Sie würde ihre Stimme nie mehr hören, nie mehr mit ihr reden nie mehr mit ihr Probleme besprechen, die danach nicht mehr so groß erschienen.
Sie war nun seit Stunden alleine in dem Haus und wusste nicht, was sie machen sollte. Der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie noch warten solle, dass jemand von der Führsorge sie holen würde, bis ein Verwandter sie von dort wieder abholen würde. Doch sie war einfach abgehauen, sie wollte nicht in ein Heim, sie wollte erstmal alleine sein und nachdenken, was sie nun tun soll.

„Albus“, sagte sie zu sich selber.

Sie musste nun mit jemandem reden der sie verstehen würde und er konnte es. Allerdings lebte er in Schottland, dort war er Direktor an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei. Er war ein sehr einfühlsamer und verständnisvoller Mensch. Er hatte langes weißes Haar und einen sehr langen weißen Bart. Er konnte sich in Menschen sehr gut reinversetzten.

Die einzige Möglichkeit schnell mit ihm Kontakt aufzunehmen war über das Flohnetzwerk.
Sie ging zu dem einzigen Kamin im Haus der auch mit dem Flohnetzwerk in Schottland verbunden war. Dies konnte ihr Onkel durch seine Beziehungen zum Zaubereiministerium bewirken. Sonst war es nicht üblich Kamine aus verschiedenen Ländern miteinander zu verbinden.

Sie nahm eine Handvoll Flohpulver aus einem Gefäß, der am Kamin hing, und sagte seinen Namen.

„Albus Dumbledore.“

Kurz darauf erschien sein Kopf in den Flammen.

„Evangeline das ist mir aber eine Freude das du dich…..“, er unterbrach sie selber. Er sah das was nicht in Ordnung war.

„Ich komme zu euch“, meinte er nur noch und war wieder verschwunden aber nur um kurz darauf aus dem Kamin zu steigen.

„Was ist passiert?“, fragte er sie und sah sie sehr besorgt an. Ihm viel auf das es im Haus sehr ruhig war, das war schon sehr ungewöhnlich. Er war zwar nicht sehr oft dort, doch dies viel ihm sofort auf.

„Es geht um Mum“, sagte sie nur doch weiter kam sie nicht. Sie brach in Tränen aus. Tränen, die sie versucht hatte, zu unterdrücken. Doch nun, wo sie es aussprechen hatte, kamen sie in einem Schwall aus ihr heraus. Albus nahm sie beschützend in seine Arme. Er ahnte, was geschehen ist, doch war haben wollte er es nicht.

Jaris Dumbledore war die Frau seines Bruders, Aberforth Dumbledore. Er lernte sie in seinem Urlaub in Frankreich kennen. Schnell heirateten sie und zogen nach Schottland. Dort führte er eine Gaststätte, den Eberkopf. Doch sie fühlte sich in der Fremde nicht wohl. So ging sie nach nur 8 Monaten wieder zurück nach Frankreich, ohne ihn aber mit einem Kind unter dem Herzen. Sie hatte es ihm geschrieben, doch er hatte sich nie wieder bei ihr gemeldet. Zu groß waren seine Trauer und seine Wut darüber, dass sie ihn verlassen hatte.

Albus mochte sie sehr, er hielt den Kontakt mit ihr immer aufrecht. Einmal die Woche sprachen sie über das Flohnetzwerk miteinander. Briefe und Fotos von Evangeline schickte sie ihm immer mit einer Eule. Albus wollte das Evangeline in Hogwarts zur Schule ging, doch das wollte Jaris nicht. Sie wollte nicht, dass ihre Tochter so weit von ihr fort war, von ihren Freunden, von ihrer gewohnten Umgebung. Doch nun würde ihr nichts anderes übrig bleiben. Sie konnte nicht alleine in Frankreich bleiben.

Nachdem sich Evangeline wieder beruhigt hatte, setzte er sie sachte auf das Sofa und ging in die Küche. Er hatte einen leichten Beruhigungstrank mitgebracht, da er ahnte, dass sie ihn nötig hatte. Den schüttete er in einen Tee den er ihr kochte.

Nachdem er wieder im Wohnzimmer war und den Tee auf den Tisch gestellt hatte, setzte er sich ihr gegenüber.

„Was ist geschehen?“, fragte er sie behutsam und stellte ihr den Tee auf den Tisch.

„Ich weiß es nicht, wie ich nach Hause kam, lag sie dort und bewegte sich nicht mehr.“, versuchte sie ihm zu berichten, ohne wieder in Tränen auszubrechen.

„Wo ist sie nun?“, sie wunderte sich immer wieder über ihren Onkel. Seine Art und seine Tonlage waren so beruhigend. Er war der einfühlsamste Mensch, den sie kannte.

„Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Wir haben uns nie erkundigt, wo hier ein Zauberkrankenhaus ist. Da habe ich den Muggel Notruf angerufen. Doch der Arzt sagte, dass sie für Mama nichts mehr tun konnten.“, es viel ihr sehr schwer darüber zu reden. Sie machte sich Vorwürfe, dass sie nie nach einem Heiler gefragt hatten.

Vielleicht würde sie dann noch leben?

„Ich weiß nicht was ich tun soll.“, sagte sie noch und schaute ihn mit Tränen in den Augen an.

„Nun trink erstmal deinen Tee, den Rest werde ich schon machen.“, sagte er mit beruhigender Stimme, welche sie an ihm bewunderte.

Sie trank ihren Tee und schlief kurz darauf ein. Sie brauchte nun den Schlaf um alles zu verarbeiten.

Dumbledore kümmerte sich um alles, um die Beerdigung und den Umzug von Evangeline. Sie war einverstanden, dass sie nun nach Schottland mitkommt und in Hogwarts ihr letztes Schuljahr absolvierte.

Zwei Tage nach der Beerdigung gingen sie zum Flughafen und flogen nach Schottland. Da sie nicht anders fortgehen konnten, sonst würde das zu viel aufsehen erregen und die Geheimhaltung der Zaubererwelt war sehr wichtig. Ihre Freunde wollten sich von ihr verabschieden.

„Werden wir dich wieder sehen?“, fragte Agnes und musste die Tränen sehr stark unterdrücken.

„Natürlich werdet ihr das. Wenn ich fertig bin mit der Schule, werde ich wieder kommen.“, lächelte sie ihre Freunde an. Sie wollte unbedingt wieder zurück, wenn sie laut Muggelgesetz alleine leben durfte. In der Zaubererwelt war man mit 17 bereits volljährig.

Nach ältlichen Umarmungen und Küssen stiegen sie endlich in das Flugzeug ein. Albus war ein sehr geduldiger Mensch. Er wusste, dass es sehr schwer für sie war, ihre Freunde und ihre gewohnte Umgebung zu verlassen. Daher war es auch wichtig, dass sie nach Hogwarts ging, bevor die Schule anfangen würde, damit sie sich in ihre neue Umgebung eingewöhnen konnte.
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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von Dianara am Mi Aug 04, 2010 9:27 am

Hallo

Auch wenn ich leider keine Reaktion bekommen habe, werde ich hier nun das nächste Kapitel Posten.
Ich weiß, das es nicht das beste ist und das es sicher noch bessere gibt.

Viel Spaß damit.


Kapitel 3


Evangeline war beeindruckt von dem großen und ansehnlichen Schloss. Nie hätte sie erwartet, dass es so schön ist, obwohl es schon so alt war. Hogwarts war die erste Schule, die für junge Hexen und Zauberer gegründet wurde.
Es hatte viele Türme und an dem Eingangstor tronten zwei riesige Steinfiguren. Evangeline hatte sich fest vorgenommen das Schloss von Oben bis Unten genau zu erkunden, und das alles, bevor die anderen Schüler eingetroffen waren.

Doch nun war es erstmal an der Zeit, ein Zimmer zu beziehen. Vorerst wurde sie im Gästetrakt von Hogwarts einquatiert, bis der sprechende Hut sie in ein Haus eingeteilt hatte. Sie konnte sich in der Schule frei bewegen, ohne dass sie irgendjemanden begegnen würde. Keiner der Schüler oder Lehrer war in den Sommerferien dort.

Nach einer Woche Aufenthalt in Hogwarts bekam sie von Professor Dumbledore die Bücherliste. Sie musste sich auch neue Umhänge besorgen.

„Deine Mutter hatte immer was von ihrem Geld nach Gringotts geschickt, falls ihr was passieren würde und du herkommst.“, erzählte Albus ihr, bevor sie zur Winkelgasse fuhren. Die Winkelgasse war die Einkaufsstraße für das magische Volk, denn das, was sie benötigten gab es nicht in einem Supermarkt.

„Wir werden morgen früh zusammen in die Winkelgasse fahren und dir alles Notwendige besorgen.“, er wollte sie nicht alleine in der Fremde losschicken, um ihre notwendigen Dinge zu kaufen. Es war schon alles schwer genug für Evangeline.

„Onkel Albus, wie kommen wir in die Winkelgasse?“, sie konnte es sich nicht wirklich vorstellen. Allerdings konnte es nicht viel anders sein als in Frankreich.

„Wir werden morgen mit dem fahrenden Ritter von Hogsmeade aus nach London fahren. Dort gibt es den tropfenden Kessel, der mit vielen Flüchen geschützt wird. Im Hinterhof ist ein geheimer Durchgang zur Winkelgasse. “, erklärte er ihr. Der fahrende Ritter war so was wie die öffentlichen Verkehrsmittel die Muggel hatten, jedoch war er viel schneller und man konnte ihn nicht sehen, Muggel zumindestens nicht. Den fahrenden Ritter konnte man mit seinem Zauberstab rufen, man musste nur rote Lichter in den Himmel schicken.

„Hat mein Vater nicht seinen Laden in Hogsmeade?“, ihre Mutter hatte es ihr nie verheimlicht, wo ihr Vater seinen Laden hatte. Sie hatte sehr oft versucht, das sie ihn nicht hassen würde, das sie Kontakt mit ihm hatte. Evangeline wollte dies jedoch nicht, da er sich nicht bei ihr gemeldet hatte.

„Ja das hat er.“, meinte Dumbledore und schaute sie durch seine Halbmondbrille fragend an. Doch sie sagte dazu nichts mehr.

Die Winkelgasse war sehr gut versteckt, immerhin durfte es nicht geschehen, das sich Muggel dorthin verirrten. Der tropfende Kessel war durch Magie geschützt, sodass die Muggel nur ein altes heruntergekommenes Ladenlokal sahen, was seit Jahren leer stand.
Im Hinterhof des tropfenden Kessel berührte man bestimmte Ziegel an der Wand um den Eingang zu öffnen.

„Wir müssen dir Umhänge kaufen, Schulbücher, einen Kessel, Pergament, Federn und Tinte.“, las Dumbledore die Liste vor. In Frankreich hatten sie ganz andere Umhänge und die Kesselgröße war ebenfalls eine ganz andere. Federn und Pergamente konnte man nie genug haben.

„Doch vorher gehen wir nach Gringotts und besorgen dir Geld.“, Gringotts war die riesige Zaubererbank, sie wurde von Kobolden betrieben, die nicht gerade die freundlichsten magischen Wesen waren. Doch Gringotts war sehr sicher, sie hatten normale Verließe, da brauchten man nur einen Schlüssel und es gab in verschiedensten Stufen magisch gesicherte Verließe. Dort konnten nur die Kobolde rein, wer dort einbrechen wollte, würde nie mehr herauskommen. Da auch die Verließe sehr weit unter der Erde lagen, war dies noch eine Sicherheit, für bestimmte Verließe. Zu den Verließen gelangte man nur mit einer Art Achterbahn, die sich ebenfalls sehr schnell fortbewegte, immerhin mussten sie weit nach unten.

Evangeline war ganz begeistert von der Winkelgasse, es sah so anders aus als in Frankreich. Überall waren Zaubererfamilien, die durch die Gassen schlenderten oder im Florean Fortescues Eisladen saßen. Sie schaute sich jedes Schaufenster genau an, jedoch nicht das für Quidditsch Allerlei, denn sie hasste das Fliegen auf einem Besen.
Quidditsch war der beliebteste Sport in der Zaubererwelt, man spielte es auf Besen, es gab mehrere Bälle. Die einen waren Klatscher, sie wurden von den Jägern gegen die Gegner eingesetzt, diese waren „lebendige“ Bälle und sehr gerissen. Dann gab es noch den Quaffel, mit den versuchte der Jäger ein Tor zu schießen und zwar in eines der drei Ringe, die wurden von dem Hüter bewacht. Doch es gab noch einen Ball und der war der Wichtigste, denn wenn dieser von dem Sucher gefangen wurde, war das Spiel zu Ende und diese Mannschaft gewann dann meistens das Spiel. Der Ball war der goldene Schnatz, er war sehr klein, flink, golden und hatte kleine Flügel, mit denen er sehr schnell verschwinden konnte.

Nachdem Evangeline und ihr Onkel das Gold geholt hatten, die Fahrt hatte ihr gar nicht gefallen, gingen sie erst zu Madam Malkins Laden und kauften ihr Umhänge. Die Besitzerin war ganz überwältigt, eine echte Dumbledore einkleiden zu dürfen, dies hatte sie noch nie gehabt. Sie behandelte Evangeline voller Erfurcht und Respekt, denn eine Dumbledore zu sein war mehr Wert, als die Tochter des Zaubereiministers.

Anschließend gingen sie zu Flourish und Blotts, um ihr die nötigen Bücher zu kaufen. Doch diesmal wollte sie alleine da rein, sie wollte normal behandelt werden. Ihr Onkel musste draußen bleiben. Es war eine Erholung, nachdem was im Bekleidungsladen war. Sie konnte noch eine Weile stöbern, während ihre Bücher zusammen gesucht wurden.

Als das heil überstanden war, wollte Evangeline sich noch eine Eule kaufen. Albus musste in die magischen Menagerie, da sein Phönix Fawkes kein Futter mehr hatte, und sonst den Hunger tot sterben müsste. Evangeline wollte sich draußen die Eulen ansehen. Sie konnte sich einfach nicht entscheiden, da eine schöner war als die andere.

Evangelines Aufmerksamkeit richtete sich auf etwas, was sie aus dem Augenwinkel gesehen hatte, etwas weiter entfernt hatte sie einen dunklen Schatten gesehen. Sie drehte sich um, um zu sehen, was das war. Da sah sie ihn, ein großer, schlanker, dunkelhaariger Mann war auf den Weg nach Gringotts, so schien es.

Auch er blickte sich um und sah sie, ihre Blicke trafen sich für einen Moment.

Sie hatte noch nie so sinnliche Augen gesehen, sein Gesiechtausdruck war wie versteinert aber seine Augen strahlten so viel wärme aus. Sie konnte nicht anders sie musste ihm nachschauen.

Auch der Fremde war von ihr fasziniert. Doch ihre Augen strahlten trauer aus, trauer und Verzweiflung. Er fragte sich, was vorgefallen war, dass sie so traurig war. Er sah sie noch eine Zeit lang an, doch er blieb nicht stehen. Dann löste er seinen Blick von ihr und konzentrierte sich wieder auf den Weg, den er gehen wollte.

Nachdem der Unbekannte in der Masse verschwunden war, ging sie zu ihrem Onkel in die magische Menagerie.

„Ach da bist du ja. Hast du dir schon eine Eule ausgesucht?“, wollte ihr Onkel voller Neugierde wissen. Er war in solchen Dingen wie ein kleiner Junge.

„Ja habe ich. Ich möchte bitte eine weiße Schneeeule haben.“, meinte sie freundlich zu der jungen Frau hinter der Theke.

„Darf ich fragen, warum sie so eine möchten?“, wollte die Ladenbesitzerin wissen. Sie fragte dies, um sicher zu gehen, dass sie nicht aus dem Bauch heraus entschieden hatte und ihr das Tier in ein paar Wochen nicht mehr liegt und sie lieber ein anderes haben wollte. Magische Tiere waren für die Ewigkeit, da sich diese an ihren Besitzer banden.

„Sie haben was Unschuldiges an sich und einen treuen Blick.“, antwortete sie ihr wahrheitsgemäß.

Auch die junge Frau bemerkte die Traurigkeit, die von ihr ausging.

„Es wäre für das Tier nicht gut, wenn sie in ein paar Wochen bemerken, dass sie das falsche gekauft haben.“, bemerkte die Verkäuferin freundlich, sie wollte nur das Beste für „ihre“ Tiere.

„Das wird es nicht, ganz bestimmt nicht. Sie ist einfach die Richtige, ich spüre das. Erst habe ich geschaut und nichts, doch dann habe ich sie gesehen und wollte sie haben.“, antwortete Evangeline.

Nachdem sie alle Sachen besorgt hatten, fuhren sie wieder zurück nach Hogwarts.

Bis die anderen Schüler und die Lehrer kamen, waren noch mehrere Wochen Zeit. Also streifte sie wieder durch das Schloss, sie wollte ja jeden Winkel erkundigen.

In der Bibliothek verbrachte sie viel Zeit. Madam Price war zwar nicht in der Schule aber Albus hatte sie dort hineingelassen, da er als Direktor jeden Schlüssel besessen hatte.

Sie wollte noch mehr über das Schloss und seine Geschichte wissen, sie musste und wollte auch noch lernen. Dieses hatte sie eigentlich nicht nötig, da sie eine sehr begabte Hexe war. Genau wie ihre Mutter. In Zaubertränke war sie die Beste in ihrer bisherigen Schule gewesen. Die verschiedensten Verwandlungszauber beherrschte sie auch sehr gut, viele konnte sie sogar schon unausgesagt vollbringen oder auch ohne Zauberstab. Wo sie allerdings Probleme hatte, war Geschichte der Zauberei, das interessierte sie nun überhaupt nicht und Verteidigung gegen die dunklen Künste, sie begriff es einfach nicht.

Es war an einem schönen sonnigen Tag, als sie beschlossen hatte, zu ihrem Vater zu gehen, sie war neugierig, wie er war und was er sagen würde, sie wollte ebenfalls Antworten haben. Sie wollte von ihm nicht nur wissen, warum er die ganzen Jahre nicht einmal geschrieben hatte oder vorbei gekommen ist, nein sie wollte auch wissen, warum er nicht zur Beerdigung gekommen war. Vor Wochen hatte sie ihren Onkel gefragt, wo sich diese Bar denn befinden würde, dieser war sehr erfreut darüber. Er nannte ihr genau den Weg und hatte sehr viel Hoffnung, doch kannte er seinen Bruder viel zu gut, er wußte, das sein Bruder alles mit nur ein paar Worten keputt machen konnte. Jedoch hatte er diese Hoffnung wieder aufgegeben, da sie keine Anstalten machte, nach Hogsmeade zu gehen, drängen wollte er sie auch nicht.

Ohne Dumbledore Bescheid zu geben, ging sie ins Dorf Hogsmeade und fand sehr schnell den Eberkopf. Es war eine fragwürdige Gaststädte wie sie feststellen musste. Schon die Gegend war nicht gerade einladent und es war sehr dunkel, von Sauberkeit war auch keine Spur, doch das interessierte die Leute die hier verkehrten wohl weniger.

Sie wirkten sehr in sich geschlossen, sehr darauf bedacht nicht erkannt zu werden. Die meisten oder alle Gäste waren wohl nicht ganz „sauber“ gewesen, ihre weiße Weste hatte bestimmt mehrere schwarze Flecken.

Nachdem sie den Eberkopf betreten hatte und sich hinsetzte, schlurfte ein Mann zu ihr, der sehr viel Ähnlichkeit mit Albus Dumbledore hatte.


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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von coboldt am Mi Aug 04, 2010 9:59 am

Das neue Kapitel gelafft mir auch sehr gut, ich hatte ganz vergessen, dass ich beim 2. noch nichts geschrieben hatte.
Ich mag FanFictions immer gerne lesen, wenn man die Charaktere schon kennt, aber viele neue Aspekte mit eingebracht werden.
Tolle Geschichte, ich erwarte gespannt den nächsten Teil
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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von Dianara am Di Sep 07, 2010 1:45 pm

Hallo ihr lieben, sorry das es so lange gedauert hatte aber hier kommt das nächste Kapitel und ich hoffe es gefällt euch. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir schreiben würdet, wie ihr diese Geschichte findet. Danke schon mal.
Nun nerve ich euch nicht länger mit dem gelaber und wünsche viel Spaß.


Kapitel 4

„Was darf ich ihnen bringen?“, der Wirt hörte sich gelangweilt an doch das war er nicht. Er war in Gedanken und in einer traurigen Stiummung.

„Ich hätte gerne ein paar Antworten.“, meinte Evangeline zu ihm. Er hatte sie zwar noch nie gesehen, erkannte sie aber sofort, da sie ihrer Mutter sehr ähnlich sah. Sie hatte aber nicht das strahlen in den Augen, was er an Evangelines Mutter so geliebt hatte.

„Evangeline?“, er war verblüfft. Nach all den Jahren kam sie zu ihm.

„Ja das bin ich. Ich bin überrascht, dass du meinen Namen kennst. Vater. Ich würde gerne wissen, warum du nicht gekommen bist? Warum hast du ihr nicht die Ehre erwiesen und bist zu ihrer Beerdigung gekommen? Ich denke, das hätte sie verdient gehabt, wenn du dich schon all die Jahre nicht hast blicken lassen. Nicht mal geschrieben hattest du. Wolltest du nie wissen, wie ich bin? Wie ich aussehe?“, fassungslos schaute sie ihren Vater an, am liebsten hätte sie ihn angeschrieen ihn gedemütigt, dort in seiner dreckigen Kaschemme.

„Ich konnte nicht kommen.“, war seine knappe Antwort gewesen. An ihm waren keinerlei Emotionen zu sehen.

„ACH NEIN? KONNTEST ODER WOLLTEST DU NICHT KOMMEN?“, sie konnte nicht mehr an sich halten. Diese Art von ihm machte sie wütend und das zeigte sie ihm auch.

„Ich konnte nicht kommen, ich muß schließlich den Laden führen.“, meinte er zu ihr. Er konnte ihre Wut verstehen. Doch seine Wut und seine Trauer waren stärker als das verlangen zu ihr zu gehen. Sich bei seiner Tochter zu melden.

„ACH DER LADEN HÄTTE AUCH MAL ZU BLEIBEN KÖNNEN.“, schrie sie ihn weiter an.

„Verdammt schrei hier nicht so rum. Schließlich hat sie mich verlassen. Warum sollte ich ihr dann nachlaufen?“, wollte er von ihr wissen. Er wollte sich nicht vor ihr rechtfertigen, wenn sie ihm gegenüber so einen unverschämten Ton hatte.

„Du hast dich ja nicht mal nach mir erkundigt. Ich konnte nichts dafür das sie dich verlassen hatte. Dass sie hier nicht leben konnte. Fern von ihrer Heimat, von der Familie und ihren Freunden.“, selbst wenn er sauer auf ihre Mutter gewesen war, weil sie ihn verlassen hatte, konnte sie es nicht verstehen, warum er sich nicht bei ihr gemeldet hatte. Sie hatte nicht mal einen Brief von ihm bekommen, nicht zum Geburtstag oder zu Weihnachten.

„Dir hat es an nichts gefehlt. Deine Mutter hatte einen sehr guten Job.“, meinte er zu ihr. Er wusste aber auch ganz genau,das sie dies nicht gemeint hatte.

„Darum geht es doch gar nicht.“, meinte sie und stand auf. Sie würde hier nicht das bekommen was sie erwartet hatte, denn anscheint hatte sie zu viel erwartet. Dabei war es nur einmal die Freude in seinem Gesicht zu sehen, die Freude wenn er seine Tochter sieht und vielleicht noch etwas Trost über den Verlust ihrer Mutter. Doch nichts hatte sie davon bekommen.

„Aber das wirst du wohl nie verstehen.“, mit diesen Worten verließ sie ihn. Sie wollte ihn nicht mehr ins Gesicht schauen und sehen das er nicht so war wie sein bruder, nicht mal ein bisschen hatte er von Albus Dumbledore.

Wütend und mit sich selbst redent machte sie sich auf den Weg, zurück ins Schloss, sie wollte alleine sein, sie wollte sich ihrer Wut und ihrer Trauer hingeben.

„Wie konntest du nur da hingehen? Er hatte sich nie gemeldet was hast du erwartet?“, schnautzte sie sich selber an und bemerkte dabei nicht, das sie an Albus vorbei gelaufen war. Doch er hatte sie gesehen und rief ihr hinter her.

„Evangeline?“

Verdutzt drehte sie sich um.

„Onkel Albus, ich habe dich gar nicht gesehen.“, ihre Wut war zwar immer noch vorhanden, doch wusste sie ganz genau das Albus nichts dafür konnte und sie wollte auch nicht das erdrunter leiden musste.

„Was ist mit dir?“, er sah sie verwundert und auch fragend. Allerdings wäre er nicht er, wenn er sich nicht so seine Gedanken gemacht hätte und ein paar Fakten zusammen geschlossen hätte. Evangeline hatte ihn nach dem Weg zum Gasthaus ihres Vaters erkundigt, die Richtung aus die sie gekommen war passte auch so ungefähr, er ahnte wie sich das erste Treffen wohl abgespielt hatte und war sich sicher, das er darüber mit seinem Bruder Aberforth reden werde. Ob er dies nun hören wollte oder nicht.

„Ach gar nichts ich habe mich nur geärgert.“, sie wollte nicht über ihren Vater reden. Sie hatte es versucht, sie wollte mit ihm reden, sie wollte ihn kenenlernen doch er wohl nicht.

„Darf ich fragen worüber? Oder müsste ich fragen über wen?“

„Über meinen sogenannten Vater.“, sagte sie durch zusammengebissenen Zähnen.

„Habt ihr euch gestritten?“, sein Bruder war ein sehr komplizierter Mensch, selbst mit ihm sprach er nicht über seine Frau und seine Tochter auch wenn er ihm immer Neuigkeiten berichtet hatte. Albus hatte selbst erfahren müssen wie Aberforth auf dieses Thema reagierte und das wie nie angenehm für Albus gewesen. Dennoch hatte er gehoft das sein bruder anders auf Evangeline ragieren würde, was wohl nicht der fall gewesen war.

„Ja das haben wir. Er ist ein Ignorant.“, sie hatte noch ganz andere Wörter auf lager gehabt, doch diese wollte sie nicht in Gegenwart ihres Onkels aussprechen.

„Sollen wir in den ‚Drei Besen’ was trinken gehen?“, er wollte mit ihr über diese Thema ein wenig ausführlicher sprechen. Er kannte seinen Bruder sehr gut und wußte ganz genau das nur sein Starsinn ihn abhielt sich seiner Tochter zu nähern und sein verletztes Herz.

Sie nickte stumm da sie wieder Wut in sich aufsteigen fühlte und sie wollte ihre Wut nicht an ihren Onkel auslassen.Denn er konnte nichts dafür,er war nicht so wie sein Bruder.

Gemeinsam gingen sie in den „Drei Besen“ und setzten sich an einen Tisch ganz in der Ecke. Dort war es ganz anders als im Eberkopf, zwar auch nicht gerade hundertprozentig sauber, man musste aber keine Angst haben sich was einzufangen. Die ganze Atmosphäre war eine andere gewesen, es war nicht so düster und die leute sahen nicht so aus als wenn sie gerade aus Askaban geflohen waren. Hier konnte man sich wohlfühlen auch ohne einen zauberstab in der Hand.

Eine hübsche und wohlproportionierte Frau bwegte sich auf sehr hohen Absetzen auf sie zu. Sie hatte ein freundliches Gesicht und strahlte über beide Ohren, dennoch war sie sich keine einfältige Frau und konnte gewiss auch ganz anders reagieren.

„Professor, schön sie hier wieder zu sehen. Was darf ich ihnen und ihrer Begleitung bringen?“, begrüßte die beiden freundlich.

„Wir hätten gerne zwei Butterbiere.“, meinte Albus nur kurz. Sonst unterhielt er sich eine Weile mit ihr, doch auch sie wußte, wenn er so kurz angebunden war, hatte er keine Zeit.

Nach kurzem Warten kam sie mit dem Butterbier wieder, stellte sie auf den Tisch und verschwand wieder.

„Was ist passiert?“, fragte er EWvangeline nun noch einmal, doch diesmal ließ seine Stimme es erahnen das er mehr als vorhin hören wollte.

Evangeline holte noch einmal tief Luft, bevor sie ihm alles berichtete.

„Ich bin zu ihm hingegangen, ich wollte einfach nur wissen, wie er ist. Ich wollte wissen, warum er nicht zur Beerdigung gekommen war. Warum er sich die ganzen Jahre nicht um mich gekümmert hatte. Kein Brief kein gar nichts. Er meinte er müsste sich um den Laden kümmern. Eine runtergekommene Kaschemme war ihm wichtiger als seine Tochter oder seine Frau. Er meinte, dass sie ihn verlassen hatte und dass er ihr nicht hinter läuft. Ich habe ihn angeschrien. Ich wollte ihn verfluchen, ihn bestrafen das es ihm nichts ausmachte das ich, seine Tochter, die er nie gesehen hatte, vor ihm stand und er mich behandelte wie eine Fremde. Ich kann das nicht verstehen.“, sein Verhalten schmerzte ihr sehr. Ihrt wurde schlackartig bewusst, das sie viel mehr von ihm wollte, das sie es unbedingt brauchte, das Gefühl von ihrem Vater geliebt zu werden.

„Ich hatte noch keine Gelegenheit ihm zu sagen das du hier bist. Er war vielleicht zu überrascht dich auf einmal zu sehen, hier in Hogsmeade. Er dachte du wärst immer noch in Frankreich.“, er versuchte das Verhalten von seinem Bruder zu erklären.

„Ich bitte dich Albus. Er ist nicht wie du, du hättest dich gemeldet und dich um dein Kind gekümmert.“, doch sie konnte man nicht besänftigen. Sie kannte Albus nun schon so lange, sie wusste ganz genau, das er es Aberforth schin gesagt hatte.

„Das stimmt ,er ist nicht wie ich. Doch war er sehr bestürzt, als deine Mutter gegangen war, ohne ihn. Sie hatte ihn niemals gefragt, ob er mitgehen würde. Das hatte er ihr nie verziehen.“, ein wenig konnte er seinen Bruder verstehen. Aber auch wiederum nicht. Selbst wenn Aberforth seine Frau nicht verzeihen konnte, hatte er eine Tochter die ihn gebraucht hätte.

„Sie wußte, das es schwer ist, alles zu verlassen und wollte es ihm nicht zumuten.“, Evangeline hatte diese Frage auch ihrer Mutter gestellt, warum sie ihn nicht gebeten hatte mit zugehen.

„Vielleicht braucht ihr beide Zeit um euch näher kennen zu lernen.“, wollte er sie beschwichtigen. Er hoffte so sehr das sie sich verstehen würden, das alles nun anders werden würde.

„Nein das brauchen wir nicht, denn ich will es nicht. Er hatte seine Chance gehabt und die hatte er nicht genutzt. Ich bin mittlerweile 16 Jahre alt. In ein paar Wochen werde ich 17. Was habe ich eigentlich erwartet? Dass er mich nach all den Jahren in die Arme schließt und sagt das er mich lieb hat?“, fragte sie sich selbst. Ihr Herz machte bei den Gedanken einen hüpfer, genau das hatte sie sich erhoft oder zumindestens ansatzweise.

„Glaube mir das tut er. Auch wenn er sich nun unmöglich verhalten hatte, was er leider immer tut, wenn es um deine Mutter geht, hat er dich lieb. Es ist für ihn nicht so einfach über seinen Schatten zu springen und auf andere zuzugehen.“, erklärte er ihr. Er wünschte sich das sie wenigstens eine Basis miteinander aufbauten. Doch die Hoffnung hatte er dafür noch nicht verloren.

Nachdem sie ihr Butterbier ausgetrunken hatten, gingen sie wieder zum Schloß zurück.
Evangeline wollte noch was lernen und Dumbledore hatte noch einiges zu tun.


Das war es erst einmal wieder. Bis bald DI
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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von Dianara am So Sep 19, 2010 2:26 pm

Hier ist das nächste Kapitel.

Viel Spaß beim lesen


Kapitel 5


Die restliche Wochen verstrichen sehr schnelle. Evangeline war überrascht, als es dann soweit war, das die Schüler wieder kommen würden und neue Schüler in ihre Häuser eingeteilt wurden.

Es war der 1.Septemner, die große Halle war bereits vorbereitet, die Lehrer waren alle versammelt. Das Essen war fast fertig, nun fehlten nur noch die Schüler.

Evangeline sollte wie jeder Schüler, ihren ersten Schulalltag beginnen, daher wartete sie draußen am See auf den Booten. Was ihr allerdings nicht passte, sie konnte sich das Gelächter der anderen Schüler bereits vorstellen, sie konnte schon das Tuscheln hören. Jetzt in dem Moment hasste sie ihren Onkel für diese Entscheidung.

Albus hatte Hagrid unterwiesen sie mit ins Schloss zu nehmen und sie wie jeden anderen Schüler zu behandeln.

„Ah Miss Dumbledore schön kommen sie mit. Ich bring sie nu alle nach obn ins Schloss!“, begrüßte er sie freundlich. Obwohl er sehr groß und bullig war, konnte man an seiner Stimme die Freundlichkeit hören. Sehen konnte man von ihm allerdings nicht viel, zumindest nicht von seinem Gesicht. Denn er hatte einen buschigen Vollbart und eine massige Mähne auf dem Kopf.

Evangeline kam sich albern vor, mit den Erstklässlern in die Schule zu gehen. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn sie schon drinnen sein dürfte und dann erst aufgerufen werden würde. Besser wäre es noch gewesen, das sie dies ganz heimlich in Albus Büro durchzogen hätten und sie dann nur kurz vorgestellt würde, sich nur kurz erhoben hätte und fertig. Nein es musste ja ein riesen Aufwand sein.

Sie wusste nicht, wie die anderen Schüler das sahen, wenn eine 16jährige mit den 11jährigen ins Schloss gebracht wird. Doch nun war es zu spät, sie gingen die Treppen hoch und wurden von einer Lehrerin erwartet.

„Ich bin Professor McGonagall ich unterrichte hier in Hogwarts Verwandlung und bin die Hauslehrerin von Gryffindor.“, sie sah sehr streng aus. Ihr Umhang war aus einem grünen Samtstoff, der die gleiche Farbe hatte wie ihr Kleid. Ihre Haare waren zu einem festen Knoten an ihren Kopf gebunden.

„Wir werden nun reingehen, dann bleibt ihr vor dem Lehrbereich stehen. Auf dem Podest steht ein Stuhl mit einem Hut darauf. Dieser wird euch in euer Haus einteilen. Euer Haus ist gleichsam wie eure Familie, für hervorragende Leistungen könnt ihr Punkte für euer Haus sammeln, diese könnt ihr allerdings durch schlechtes Benehmen wieder verlieren, wenn ihr gegen Schulregeln verletzt oder unverschämtes Verhalten an den Tag legt. Es gibt vier Häuser in Hogwarts, die nach ihren vier Gründern benannt worden sind. Diese sind, Gryffindor, Huffelpuff, Ravenclaw und Slytherin. Nun folgt mir!“, meinte sie zu den Neuankömmlingen in einem recht strengen Tonfall.

Evangeline war zwar schon sehr lange in Hogwarts gewesen, hatte aber noch keinen Lehrer oder Lehrerin gesehen. Sie hoffte, dass nicht alle so streng wie Professor McGonagall waren.

Die Erstklässler schauten sich verängstigt um. Überall saßen Schüler an den Tischen, die sie mit ihren Blicken verfolgten. Diese wollten wissen, wie die Neuankömmlinge sind und wer wohl zu ihnen ins Haus kommen würde. Den Älteren, die bereits mehrere Jahre in Hogwarts waren, interessierte dies Spektakel eigentlich weniger, sie hatten es schon so oft mitbekommen.

Doch dieses Mal war es anders, denn dort war jemand bei, die unmöglich in das erste Jahr gehen konnte. Sie war viel größer als alle anderen und sah sehr attraktiv aus. In den Gesichtern der Schüler konnte man ganz genau die Fragen ablesen, die ihnen durch den Kopf gegangen sind.

Doch warum kam sie nun hier her?

Warum kam sie mit den Neuankömmlingen her?

Jemand der am Lehrertisch saß, sah sie auch überrascht an. Er hatte dieses Mädchen schon einmal gesehen, bloß wusste er nicht wo. Es dauerte aber nicht sehr lange, da viel es ihn ein, als sie näher kam und er in ihre Augen blicken konnte. Diese Augen würde er nicht so schnell vergessen.

Evangeline blickte sich schon leicht beschämt um, alle starrten sie an. Sie wollte in ihren Gesichter nicht den Spott lesen, denn sie zu fühlen glaubte. Doch war es mehr Neugierde als Spott denn die Schüler auf ihren Gesichtern hatte, denn immerhin ist es noch nie vorgekommen, das eine ältere Schülerin nach Hogwarts gekommen ist.

Evangelines Blick schweifte hoch zur Decke, es war ein regnerischer Tag und dies spiegelte sich in der magischen Decke wieder.
Sie schaute sich die Lehrer, an die zur Linken von Albus saßen, dann an Albus vorbei, bis ihr Blick auf einem Mann haften blieb, den sie schon einmal gesehen hatte, doch sie wusste sofort woher sie ihn kannte. Es war in der Winkelgasse, wie sie mit ihrem Onkel einkaufen war.

Ihr Herz schlug ein Takt schneller, er war hier, sie sah diese wunderbaren Augen wieder, doch leider war er auch Lehrer in Hogwarts. So sehr sie ihn auch näher kennenlernen möchte, würde das nicht gehen.

Er schaute sie an, ihre Augen waren nicht mehr ganz voller Trauer, er erkannte einen kleinen Funken der Freude.

Würde sie sich freuen, ihn wieder zu sehen?

Sie kannten sich ja gar nicht, wie konnte sie sich dann freuen eine Zufallsbegegnung wieder zu sehen?

Selbst wenn es so sein sollte, sie war die Schülerin und er der Lehrer.

Seit zwei Jahren unterrichtete Severus Snape nun in Hogwarts. Dabei kann er von Glück reden, das er nicht nach Askaban gekommen war, denn er war ein Todesser.

Todesser waren Leute die sich dem rachsüchtigsten und gefährlichsten schwarzen Magier angeschlossen hatten, den es jemals gegeben hatte. Überall, wo sie hinkamen, gab es nur Leid, Tod und Zerstörung im Namen der Reinblütigkeit. Lord Voldemort, so hieß der schwarze Magier, wollte die Welt von Muggels befreien, sie sollten für ihre Taten vernichtet werden, für ihre bloße Existenz. Jeder der einem Muggel hilft oder zu ihm steht wurde von seinen Todessern vernichtet, dabei war es egal, ob sie nun reinblütig waren oder nicht. Wer sich ihm wiedersetzte, wurde vernichtet.

Dabei war auch er kein reinblütiger Zauberer, sein Vater war ein Muggel und hieß Tom Riddle. Davon erhielt er seinen Namen, Tom Marvolo Riddle. Marvolo hieß sein Großvater, der wiederum war direkter Nachfahre von Salasa Slytherin, einer der Gründer von Hogwarts. Voldemort verabscheute seinen Vater, der seine Mutter verlassen hatte, die dann bei seiner Geburt gestorben war. Daher legte er den Namen seines wertlosen Muggel Vaters ab und nannte sich von nun an Lord Voldemort. Es gab nur wenige Zauberer die es sich trauten seinen Namen auszusprechen, sonst nannte man ihn immer nur, Der-dessen-Name-nicht-genannte-werden darf oder ihr wisst-schon-wen. Seine Todesser nannten ihn den dunklen Lord. Diese bekamen als Zeichen ihrer Verbundenheit eine Art Tätowierung auf den linken Unterarm gebrannt, es war ein Totenkopf mit einer Schlange.

Voldemort schickte Severus Snape zu Albus Dumbledore, der sich im Eberkopf aufgehalten hatte. Er hatte dort ein Vorstellungsgespräch gehabt, er musste eine Lehrerin für Wahrsagen einstellen. Auch wenn Dumbledore davon nichts gehalten hatte, für ihn war dieses Fach überflüssig und es gab viel zu viel, die nicht in die Zukunft blicken konnten.

Severus sollte sich um die freie Stelle als Verteidigung gegen die dunklen Küste Lehrer bewerben, dabei hörte er zufällig die hälfte einer Prophezeiung.

Der Eine mit der Macht, den dunklen Lord zu besiegen, von jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt ...
und der dunkle Lord wird ihn als Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der dunkle Lord nicht kennt ...
und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt ...
der Eine mit der Macht, den dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt ...


Diese verriet er seinen dunklen Herrn, der darauf die Familie Potter verfolgte und schließlich nach einem Verrat von einem geglaubten Freund ermordet hatte. Doch einen konnte er nicht töten und das war Harry, der Sohn von James und Lily Potter, auf den er es eigentlich abgesehen hatte, starb nicht. Nie hatte einer den Todesfluch überlebt, doch der einjährige Harry überlebte durch einen sehr alten Zauber, den Voldemort nicht bedacht hatte. Es war Liebe.

Seine Mutter opferte ihr Leben um seins zu schützen. Sie flehte Voldemort an sie zu töten, aber Harry am Leben zu lassen. Dadurch wurde er all seiner Macht beraubt und musste von nun an sein Leben als eine Art Schatten fristen, ohne eigenen Körper. Einhornblut verhinderte, dass er sterben würde, der Preis war ihn dafür egal. Denn wenn man ein so reines Tier umbringt, das Blut die Lippen berührt, hat man von da an ein verfluchtes Leben.

Severus wechselte die Seite, nachdem er gemerkt hatte, wie fanatisch er hinter den Potters her war. Auf seinen Hinweis hin versteckten sie sich und nahmen sich einen Geheimnisswarer. Doch dieser verriet sie.

Severus wurde als Lehrer in Hogwarts eingestellt, nachdem Voldemort seiner Macht beraubt wurde. Dumbledore versicherte vor dem Zaubergamont, das Severus noch vor dem Fall des Lord Voldemort die Seiten gewechselt hatte und seine Fehler eingesehen hatte.

Viele trauten ihm immer noch nicht, sie konnten nicht verstehen wie ein so brillanter Zauberer, wie Albus Dumbledore, einem Todesser vertrauen konnte. Auch wenn er nun keiner mehr war, wusste man von ihm, das er von der schwarzen Magie besessen war.

Allerdings gab Albus ihm nicht den Posten des Verteidigungslehrers, nein er wurde als Zaubertranklehrer eingestellt, was nach Albus Sicht sein Spezialgebiet war.

Severus Snape konnte seine Augen nicht von ihr lassen. Er musste wissen, wer sie war, er musste wissen, warum sie nun dort war, jetzt erst. Sie war ja anschaulich keine 11-Jahre mehr alt gewesen. Er konnte sich in dem Moment nicht verstehen, warum er so ein Interesse an ihr gehabt hatte, dieses Interesse könnte seine ganze Zukunft zerstören.

Was hatte sie, was ihn so in ihren Bann zog?

Allerdings war er nicht der einzigste, auch Evangeline fühlte wie er. Sie wollte auch mehr von ihm wissen. Warum er so geschlossene Augen hatte, man konnte ahnen das nicht nur diese verschlossen waren, auch seine Seele musste sehr verschlossen sein. Er musste ein sehr unglücklicher Mensch sein. Dies musste alles Gründe gehabt haben, diese wollte sie wissen. Sie konnte ihren Blick nicht von ihm nehmen, dabei war er nicht mal einmal hübsch, dann könnte sie es noch verstehen. Er hatte schulterlanges, fettiges Haar und eine Hakennase, seine Hautfarbe war fahl und bleich. Doch das Sinnlichste waren seine Augen, selbst in den verschlossenen zustrand konnte man dies dennoch erkennen, das sie einst viel Liebe ausgestrahlt hatten. Sie konnte was in ihnen aufblitzen sehen, als er sie erblickte.

Konnte sie sich das auch nur eingebildet haben?

Nachdem alle stehen geblieben waren ergriff Professor McGonagall wieder das Wort.


Ich würde mich über eure Meinung sehr freuen.
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Re: Eine verbotene Liebe!

Beitrag von Dianara am So Sep 26, 2010 11:52 am

Hier kommt das neue Kapitel, ich hoffe er gefällt euch?


Kapitel 6


„Ich begrüße sie nochmals hier in Hogwarts. Sie werden nun Namentlich aufgerufen, setzen sich auf den Stuhl und setzen sich den sprechenden Hut auf!“, erklärte Professor McGonagall den neuen Schülern.

„Doch bevor dies geschieht, hören wir dem Hut einmal zu.“

Sogleich öffnete sich kurz über der Krempe eine Spalte, die sich zu einem Mund formte.

Eintausend Jahr und mehr ist´s her,
als mich erschuf ein Schneiderer
Dies befahlen vier Zauberer
Sie waren wohl angeseh`n
ihre Namen werden nie vergehn.
Von wilder Heide der kühne Gryffindor,
der schöne Revanclaw.
Der gute Huffelpuff aus sanftem Tal,
der schlaue Slytherin aus Sümpfen fahl.
Sie hatten einen kühnen Plan, ihr glaubt es kaum-
junge Zauberer das Zaubern leeren,
so gründeten sie eine Schule und nannten sie Hogwarts
sie schufen vier Häuser hier
jeder sollte in das Haus untergebracht sein
was jeder an Tugend hat
Dafür erschufen sie mich
Mit einem Teil ihres Grips
So kann ich jetzt an ihrer statt,
sagen, wer wohin zugehen hat.
Falsch gewählt hab ich noch nie,
weil ich in eure Herzen seh.
Nun wollen wir nicht weiter rechten,
ich sag, wohin ihr passt am Besten.

Danach verstummte er wieder und die Professorin entrollte ein Pergament.

„Als Erstes möchte ich eine neue Schülerin zu mir bitten die ihr 7tes und damit letztes Schuljahr bei uns absolviert. Miss Evangeline Dumbledore.“, sie hatte ihre Bedenken gehabt, den Schülern wissen zu lassen das Evangeline mit dem Direktor verwand war.

Die ganze Halle verstummte, alle verdrehten nochmals die Köpfe um einen besseren Blick auf Evangeline zu werfen. Ein Getuschel war im selben Moment zu hören.

Severus blickte verwirrt zu ihr und dann zum Direktor. Sie war also nicht nur eine Schülerin, sondern auch noch mit dem Direktor verwand.

Doch die Verwirrtheit verflog schnell wieder aus seinem Gesicht und die gewohnte Starrheit kehrte wieder ein.

Langsam ging sie auf den Stuhl zu, sie war schon recht nervös gewesen, sie setzte sich auf den Selbigen, vorsichtig setzte sie sich den Hut auf, der sogleich verwundert meinte:

„Ach ne, dass ich das noch einmal erleben darf, eine Dumbledore hier sitzen zu haben. Da weiß ich doch glatt, wo ich dich hinstecke.“, dies konnte aber nur sie hören. Schließlich meinte er noch laut.

„Gryffindor.“

Der ganze rechte Tisch fing an, in einem lauten Applaus zu verfallen, fast alle von dem Tisch ist aufgestanden um sie persönlich in ihrem Haus zu begrüßen. Selbst die aller Wichtigste Frage wurde dabei gestellt.

„Wie bist du mit dem Direktor verwand?“

„Er ist mein Onkel.“, gab sie dann zur Antwort, nach dem sie dann alle Hände geschüttelt hatte und sich setzten konnte.

Danach ging die Zeremonie in alphabetischer Reihenfolge weiter. Als letztendlich der letzte Schüler seinem Haus zugeteilt wurde, brachte die Professorin den Stuhl samt Hut in einem Raum hinter dem Lehrertisch. Nachdem sie wieder vorne war und ihren Platz einnahm, stand der Direktor auf um ein paar Worte zu sagen.

„Ich begrüße die neuen Schüler hier in Hogwarts und den Alten ein herzliches Wiederkommen. Ich möchte den neuen aber auch den alten Hasen sagen, dass der verbotene Wald, der sich am Rande des Geländes befindet von keinem Schüler betreten werden darf. Auch hat mich der Hausmeister Mr. Filch gebeten euch daran zu erinnern, dass es verboten ist, Scherzartikel mit in die Schule zu bringen. Doch nun wünsche ich euch einen recht guten Appetit.“, er klatsche einmal in die Hände und die vier Haustische füllten sich mit den leckersten Sachen, die sich jemand nur vorstellen konnte. Von allem war was da, Pasteten, Braten, Würste, Obst, Kürbissaft.

Schüler beluden ihre Teller, sie hatten eine so große Vielfalt, das sie die verschiedensten Gerichte ausprobierten. Vor allem die neuen Schüler wollten unbedingt etwas von jedem Gericht probieren. Nachdem der erste Hunger gestillt war, konnte man Gespräche über die Ferien hören, es wurde aber auch nach den Geschenken gefragt, bei den Schülern, die Geburtstag hatten. Mit eifer berichtete jeder von seinen Ferien.

„Du bist mit dem Direktor verwandt?“, fragte ein Junge neben Evangeline.

„Ja wie gesagt er ist mein Onkel.“, erschrocken blickte Evangeline zur Seite, bevor sie ihm geantwortet hatte.

„Warum kommst du erst jetzt nach Hogwarts?“, die Art und weise wie er sie diese Dinge gefragt hatte war nicht aufdringlich, es war schon Neugierde dahinter aber nicht gerade so das Es unangenehm gewesen wäre. Sie hätte auch ein anderes Mädchen sein können als die Nichte vom Direktor. Daher antwortete sie ihm auch freundlich.

„Ich lebte in Frankreich, nachdem meine Mutter gestorben war, holte mein Onkel mich hier her!“, sie hatte einen Kloß im Hals als sie diese Worte gesprochen hatte, sie musste sich sehr stark zusammen reißen, um nicht zu weinen.

„Oh, das tut mir leid. Ich bin übrigens Charlie Weasley. Ich bin heute auch das erste Mal in Hogwarts. Ich finde es schon klasse hier!“, er wurde leicht rot um die Nase, dies wurde er immer sehr schnell. Er konnte es sich nicht vorstellen, ohne seine Eltern zu sein.

„Das habe ich mitbekommen!“, er war wirklich irgendwie ganz niedlich, wie ein kleiner Bruder den sie nie gehabt hatte und auch nicht wollte. Sie mochte Charlie, er hatte so eine Kindliche liebenswerte Art und Weise. Gut sie war auch nicht erwachsen, selbst wenn sie dies bald ist, wenn sie siebzehn Jahre wird.

Evangeline musste während des essens immer wieder zu Severus hochschauen, sie konnte es einfach nicht lassen. Sie schaute jedoch immer wieder weg, wenn sich ihre Blicke getroffen hatten. Sie waren sehr bedacht darauf, dass dies kein anderer sehen würde. Er war bei den Schülern der meist gehasste Lehrer, der jemals in Hogwarts unterrichtet hatte, dabei war er gerade mal in seinem zweiten Jahr.

„Das ist Professor Severus Snape, keiner hier in Hogwarts kann ihn leiden!“, flüsterte ihr jemand ins Ohr.

„Warum das denn nicht?“, wollte sie wissen.

„Na schau ihn doch mal an, wie er da schon sitzt. Alle unterhalten sich ausgelassen nur er sitz mit einer versteinerten Miene dort, nickt nur ab und an mal. Er ist der einzige Lehrer der Schüler sofort Punkte abzieht. Er ist hart im Unterricht, tadelt jeden, wenn er etwas falsch gemacht hatte. Lobt aber nie jemanden wenn er, was richtig machte!“, erklärte er ihr weiter.

Irgendwie passte das zu seinem Erscheinungsbild, doch auch wieder nicht. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er immer so gewesen war. Vielleicht meint er, dass die Schüler so besser werden würden, als wenn er anders wäre.

„Ja aber die Gonni ist auch streng!“, hörte sie ein Mädchen sagen.

„Aber nicht wie er!“, meinte er.

„Ach sorry ich bin Collin Farrel, ich bin Vertrauensschüler. Das heißt, ich bring dich gleich mit den Erstklässlern rauf in den Gemeinschaftsraum!“, sagte er ihr.

„Ach was, ich bin Amanda Wood, ich kann dich auch raufbringen. Wir sind im gleichen Jahrgang und ich bin Schulsprecherin. Es sei den du möchtest mit den Kleinen gehen?“, grinste sie Evangeline an.

„Nein um Gottes willen. Es reicht schon das Ich mit denen hier rein musste. Nichts gegen die, aber ich bin nun mal nicht im ersten Jahrgang!“, meinte sie hastig und war sehr dankbar, dass sie sich diese Blamage ersparen konnte.

„Gut.“, meinte Amanda und strahlte sie an. Sie konnte Evangeline schon jetzt gut leiden, sie war nicht wie angenommen, eingebildet und hochnäsig, nur weil sie die Nichte vom Direktor war, nein, sie war ganz normal. In ihren Augen konnte sie die Dankbarkeit lesen, dass Amanda sie mit in den Gemeinschaftsraum genommen hatte.

Als der Nachtisch erschienen war, fielen den neuen Schüler fast die Augen aus dem Kopf, denn das übertraf bei weiten alles, was sie je an Süßigkeiten gesehen hatten. Es gab allerdings auch Obst, denn nicht alle stopften sich mit Pudding, Kuchen, Torten voll. Es dauerte diesmal aber nicht ganz so lange, da waren wirklich alle vollgegessen und waren reif fürs Bett. Der Direktor erhob sich noch einmal um ein paar letzte Worte zu sagen.

„Da wir nun alle gesättigt sind, schlage ich vor das wir nun zu Bett gehen. Morgen beginnt der Unterricht wieder sehr früh und ihr wollt doch ausgeschlafen euren Professoren gegenübertreten. Vertrauensschüler denkt bitte an eure neue Aufgabe, geleitet die Erstklässler sicher in die Schlafsäle. Erklärt ihnen, was wo zu finden ist. Danke.“
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