Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah - Richelle Mead

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Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah - Richelle Mead

Beitrag von Christiane am Sa Sep 04, 2010 5:49 pm

Succubus Blues – Komm ihr nicht zu nah von Richelle Mead


Wertung
Spannung Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Handlung Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Emotionen Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Sprache Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Welt Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven





Klappentext

Wenn man schon für die Hölle arbeiten muss, erscheint der Job als Sukkubus verdammt großartig. Eine Frau kann alles sein, was sie möchte, ihre Klamotten sind einfach umwerfend und sterbliche Männer liegen ihr zu Füßen. Zugegeben, sie bezahlen oft mit ihrer Seele dafür - aber warum sich mit dem Kleingedruckten aufhalten?

Allerdings ist das Leben der Georgina Kincaid, Sukkubus in Seattle, weitaus weniger exotisch. Ihr Boss ist ein Dämon aus dem mittleren Management mit einer Schwäche für John-Cusack-Filme. Ihre besten Freunde, alles Unsterbliche, ziehen sie nach wie vor damit auf, dass sie sich in eine Dämonengöttin verwandelt hat, so mit allem Drum und Dran: aufreizendes Outfit, Peitsche und Flügel. Und sie kann sich einfach nicht mit jemandem treffen, ohne ihm einen Teil seiner Lebensenergie auszusaugen.
Bleibt wenigstens noch ihr Alltagsjob in der örtlichen Buchhandlung - also kostenlos Bücher, so viel sie lesen möchte, kostenlos White Chocolate Mocha, so viel sie trinken möchte, und leichten Zugang zum Bestsellerautor Seth Mortensen alias "Er-Den-Sie-Um-Jeden-Preis-Haben-Möchte"...

Inhalt

Georgina ist ein Sukkubus und das schon sehr, sehr lange. Aber eigentlich will sie dass gar nicht, die Männer aussaugen, ihnen die Lebensenergie stehlen, sich einen „Kick“ verschaffen, wie sie es nennt. Aber es ist ihr Job. Ihr Hauptjob. Ihr anderer Job ist in der Buchhandlung. Ruhig, keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, in Ruhe gelassen werden, das ist es, was sie eigentlich will. Aber dank ihrer Natur als Sukkubus ist es ihr nicht vergönnt, den Männern nicht aufzufallen. Man stolpert praktisch mitten in die Geschichte rein, erfährt, wie Georgina ihrer Arbeit als Sukkubus nachgeht, wie sie einem Mann, der seine Seele für Sex verkauft hat, sich ihr hingibt. Für ganze sechs Minuten.
Und dann sind wir praktisch auch schon mitten drin im Geschehen dieses Buches. Wir werden Teil von Georginas Leben, es geht alles rasend schnell. Wir werden sehr vielen Leuten vorgestellt, verfolgen, wie sie arbeitet, in der Buchhandlung, mit den Kunden umgeht. Georgina ist einfach herzallerliebst, wenn sie gerade einen Mann hatte, der ihr diesen zusätzlichen Charme verschafft. Dann steht eine Lesung ihres Lieblingsautors in ihrer Buchhandlung an, ein Treffen mit ihrem Gott des geschriebenen Wortes, Seth Mortensen! Georgina ist höllisch aufgeregt, ihn endlich kennenzulernen und merkt nicht, dass sie ihn schon am Tage vor sich hatte, während sie ihm vorschwärmt, sie würde sich jederzeit zu seiner Liebessklavin machen, wenn er das wollte. Als sich herausstellt, dass der Mann, dem sie gerade die ganzen peinlichen Dinge erzählt hat, Seth ist, wünscht sie sich, im Erdboden zu versinken. Also betreibt sie Schadensbegrenzung und versucht ihren peinlichen Auftritt wieder gutzumachen. Dann passiert etwas sehr unerwartetes, und sehr schreckliches: Duane, ein Vampir, der Georgina immer wieder belästigt, wird gepfählt aufgefunden. Zuerst wird Georgina für den Mord an dem Vampir, der ihr offensichtlich ein Dorn im Auge war, verantwortlich gemacht, doch ihr Boss hat einen Engel zum Freund, der weiß, wenn jemand lügt. Georginas Boss, der Erzdämon Jerome, sagt ihr, sie solle sich fernhalten von den Unsterblichen, raushalten aus den Schwierigkeiten, aber Georgina kommt von Anfang an alles sehr seltsam vor und die Vorfälle häufen sich. Georgina und ihre unsterblichen Freunde, zwei Vampire und ein Kobold, der als Schönheitschirurge arbeitet, wollen ihr anfangs nicht helfen, den Fall zu lösen, bis sie endlich mehr Beweise hat und auch einer ihrer Freunde angegriffen wird. Georgina wird verwickelt zwischen all den Männern, die sie liebt und nicht haben kann, dem, was ihrer Natur als Sukkubus entspricht und ihren Freunden, die sie schützen will, vor was auch immer Jagd auf sie macht. Ein packendes, erotisches Abenteuer nimmt seinen Lauf!

Anmerkung zum Buch
Das Buch ist sehr erotisch und keinesfalls unter 16 Jahren zu empfehlen, da die Sexszenen zwar nicht besonders häufig sind, aber wenn, dann detailliert aber mit einer sehr angenehmen, gehobenen Sprache. Allgemein ist die Sprache in dem Buch sehr schön und ab und an auch recht witzig. Georgina hat ein sehr loses Mundwerk, aber dafür kann sie nichts und das macht sie auch sehr liebenswert. Die Spannung im Buch ist sehr groß und wirklich gut aufgebaut. Am Anfang ist es nicht leicht, die vielen Charaktere, die die Autorin einen um die Ohren haut, auseinanderzuhalten, aber nach kurzer Zeit wird es etwas ruhiger und man bekommt ein besseres Gefühl für alles. Das große Rätsel, das Richelle Mead hier geknüpft hat, ist sehr geschickt gemacht und alles ist anders, als man es denkt. Man kann gar nicht abwarten, herauszufinden, was Georgina als nächstes erfährt und so dem Verrückten ein Stück näher kommt.

Fazit
Am Anfang war es wirklich sehr verwirrend, aber nach und nach wurde es immer besser und vor allem die Sprache war ein großes Plus für mich. In einem Buch über einen Sukkubus lässt sich Sex leider nicht vermeiden, aber so wie er dargestellt und beschrieben wird, sind die Szenen recht angenehm zu lesen und beschleunigen das Herz des Lesers. Was mich sehr gestört hat, war, das Georgina, obwohl sie schon so lange Sukkubus ist, müsste sie die Welt der Übernatürlichen und die Welt an sich viel besser kennen. Eigentlich sollte die Welt keine Überraschungen mehr für sie haben. Kurz gesagt: Manchmal erscheint Georgina mir ein bisschen dumm und naiv, aber wenn man sich einmal sagt: That’s not her Business! Dann kommt man drüber weg.

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