Rabenmond - Der magische Bund

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Rabenmond - Der magische Bund

Beitrag von Aiyana am So März 07, 2010 8:52 pm

Rabenmond - Der magische Bund von Jenny-Mai Nuyen


Wertung
Spannung Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Handlung Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven - Like a Star @ heaven
Emotionen Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Sprache Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven
Welt Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven Like a Star @ heaven



Inhalt
Die junge Mion ist ein Ruinenmädchen und gemeinsam mit ihren beiden Freunden Kajan und Saffa spielt sie oft Ritus, ein verbotenes Ritual, bei dem man den letzten Lebensfunken eines Tieres in sich aufnimmt, um an der Grenze zwischen Leben und Jenseits zu schweben. Eines Tages machen sich die Freunde auf den Weg in den Wald und dort beschließen sie, diesmal ein größeres Tier für ihre Spielerei zu verwenden, damit sie länger schweben können. Während dieses Vorhabens sieht Mion einen Fuchs und schießt auf ihn. Ängstlich, ihn getötet zu haben, läuft sie zu ihm hin und stellt fest, dass kein Fuchs, sondern ein Junge vor ihren Füßen liegt. Er blickt ihr fest in die Augen, bevor er sich in eine Schwalbe verwandelt und davon fliegt. Mit einem Mal wird Mion klar, was sie getan hat. Sie hatte die größte Straftat begangen, die es gibt: einen Drachen getötet.

Die Drachen sind mächtige und rätselhafte Wesen, die sowohl in Menschen- als auch in Tiergestalt erscheinen können. Aber noch eines unterscheidet sie von den Bürgern der Stadt: anders als Menschen, haben die Drachen keine Gefühle und aus diesem Grund wurden sie zu Herrschen über die Menschen. Denn nur wer nicht fühlen kann, kann gerecht sein.

Sich ihrer Tat schmerzhaft bewusst, geht Mion wieder nach Hause. Am nächsten Tag kommen die Sphinxen in die Stadt, stürmten ihr Heim und nehmen Mion gefangen. Sie weiß, was auf sie wartet, denn für ihre Tat gibt es nur Strafe: der Tod.
Während Mion im Gefängnis sitzt und auf ihre Strafe wartet, bitte Lyrian -der Drache, den Mion erschossen hat- die Tierpflegerin Baltipp darum, ins Gefängnis zu gehen, dort einen Brief vorzuzeigen und Mion zu befreien, da er fest daran glaubt, dass das Mädchen einen guten Grund für ihre Tat hatte. Baltipp willigt ein, kehrt jedoch mit schlechten Nachrichten zurück. Lyrian, der nach der Wintersonnenwende innerlich leidet, entschließt sich dazu, zu fliehen und gemeinsam mit Baltipp macht er sich auf, die Welt zu entdecken.
Zur selben Zeit erscheint ein Malermeister namens Jagu an Mions Zelle und bietet ihr eine Lehrstelle an. Mion willigt ein und flüchtet mit ihm in sein Haus. Dort trifft sie auf das Mädchen Faunia, die ebenfalls Lehrling des Meisters ist und Mion das Leben schwer macht.
Mion lernt eine völlig neue Welt kennen - sie genießt Luxus, köstliches Essen und viele Privilegien. Aber es nicht alles Gold was glänzt.

Anmerkung zum Buch
Jenny-Mai Nuyen schreibt mit viel Leidenschaft und Liebe. Ihre Charaktere und die Welt, in der die Handlung spielt, ist detailreich und der Schreibstil sehr tiefgründig. In Rabenmond geht es um Liebe, Freundschaft, Hass, Verstehen, Loyalität, Wahrheit und Freiheit. Keiner ihrer Charaktere ist perfekt, sondern jeder einzelne hat -wie für Jenny-Mai typisch- Ecken und Kanten, ein Geheimnis, das er hinter seiner Maske verbirgt.
Es dauert nicht lange, bis der Leser in das Buch abtaucht und viele spannende, traumhaft schöne und auch traurige Szenen warten auf ihn.
Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass keiner der Charaktere ausschließlich gut oder böse ist. Jeder hat sein Geheimnis, das er mühsam zu hüten versucht und auch auf Ecken und Kanten muss hier niemand verzichten.

Fazit
Mit das beste Buch der jungen Autorin und durchaus zu empfehlen!




Über das Buch und die Rezension diskutieren könnt ihr hier

_________________


Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; arm ist nur, wer nie geträumt hat
(Marie v. Ebner-Eschenbach)


Cogito ergo sum

Meine Urkunde und der Doktortitel beweisen es: ich bin die süßeste Schokomaus, die es gibt! MrGreen
avatar
Aiyana
Fantast

Anzahl der Beiträge : 3157

Anmeldedatum : 01.03.10
Alter : 36

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten